Leseprobe Hexeninternat

 

 

                   

 

Das Erscheinungsdatum vom eBook war am 28.11.2014. Der Umfang des Taschenbuches liegt bei 212 Seiten.


Okay, Teil 1 ist nun erschienen. Auch als Taschenbuch.

         

Teil 2 ist in Arbeit.

Hier stelle ich schon mal die allererste Seite von Teil 2 vor:

 

„Verdammter Mist!“, rief Tanja und versuchte, sich auf den Beinen zu halten, doch ihr rechter Fuß, mit dem sie umgeknickt war, konnte ihr Gewicht nicht tragen. Ein scharfes Stechen durchzuckte den Knöchel und schickte einen Schmerzableger bis nach oben in die Haarwurzeln. Hart krachte Tanja auf den Boden der Sporthalle. Zum bereits angeschlagenen Knie kam nun noch ein geprellter Hintern hinzu. Jetzt reichte es aber endgültig!
Der Handball, den sie auf das Tor geworfen hatte, flog nicht, wie sie es geplant hatte, am Torwart vorbei ins Netz, sondern knallte mit einem Klatschen an die Latte, wo er abprallte und davonflog. Ihre Haare, lange rote Locken, waren erst nach oben gewirbelt, dann wirr über ihr Gesicht gefallen. Sie sah nichts mehr und blies eine Strähne vor ihrem rechten Auge zur Seite. Von unten schaute sie direkt in das Gesicht von Chris, der auf der Basketballseite der Halle zu ihr herüber sah und spöttisch die Mundwinkel hochzog.
„Hast du dir was getan?“, fragte Tilla, die sofort an ihrer Seite war und ihr das Haar aus dem Gesicht strich, um ihre Mimik sehen zu können.
Tanjas Gesichtsausdruck zeigte weniger Schmerz, dafür umso mehr Wut und Zorn. „Scheiss Sport! Sport ist echt Mord! Und Handball gehört dazu! Das ist also auch nicht mein Ding und ist ab sofort abgehakt!“
Tilla, ihre Zimmergenossin im Internat, sagte nichts dazu, bemühte sich aber, Tanja aufzuhelfen. Eng umschlungen bewegten sie sich vom Spielfeld herunter, wobei Tanja humpelte und versuchte, das rechte Bein so wenig wie möglich zu belasten.
Sportlehrer und Handballkursleiter Herr Brauner, Mitte zwanzig, sportlich, gut aussehend, blond mit blaugrauen Augen, erreichte sie und fragte: „Alles in Ordnung? Bist du umgeknickt?“
Tanja schaute ihn an und blickte auf die Narbe über seinem Auge, die die Braue in zwei Teile teilte. „Wie man sieht!“, knurrte sie durch zusammengebissene Zähne hindurch.
„Setz dich auf die Bank.“ Besorgt musterten seinen Augen Tanja. Er wartete ab, bis sie mit Tillas Unterstützung auf der Bank saß und vorsichtig den Sportschuh auszog. Dann griff er beherzt zu und tastete den Knöchel ab. Tanja warf ihm einen wilden Blick zu und atmete zischend ein.


 

ein Bild vom Internat Schloss Torgelow     

Das Bild steht unter Licence Creative Commons Attribution 3.0 Unported auf der Wikimedia Seite http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_in_Torgelow,_direkt_am_See.JPG  Bildinhaber ist der User RaSlaMa


Einen Bericht über das reale Eliteinternat auf Schloss Torgelow gibt es in der Super Illu Nr.09 vom 19.2.2015. Hier


 

Vielleicht interessiert es ja den einen oder die andere. Wie bin ich darauf gekommen, Hexeninternat zu schreiben?

Ich schreibe in mehreren Genres und lese auch Bücher verschiedener Stilrichtungen. Manchmal höre ich mir auch Hörspiele oder Hörbücher an. So habe ich Finding Sky - Die Macht der Seelen, Shadow Falls Camp, Chroniken der Unterwelt angehört. Das hat mir super gefallen und mich inspiriert. Ich sagte mir, so etwas will ich auch schreiben.

Seelenspiegel, Seelenverwandte, Vampire, Werwölfe und ähnliches fand ich aber zu abgedroschen, da wollte ich doch mehr in eine andere Richtung gehen. So kam ich auf Hexen.

Ich bin Discoverywriter, das heißt, ich plane (plotte) meine Bücher nicht vorher durch und fange dann an zu schreiben, sondern ich habe eine Idee, setze mich an den Rechner und schreibe, was mir in den Sinn kommt. Aus dem Bauch heraus. Oft habe ich dadurch Schreibblockaden und komme nicht weiter oder eine Idee bringt mich zum Schreiben, aber es reicht nicht für ein ganzes Buch.

Wenn ich ein Projekt anfange mit Schreiben, weiß ich nicht, was in der Mitte oder am Ende des Buches passieren wird oder welche Figuren der Hauptfigur, die ich natürlich gleich zu Beginn im Kopf habe, begegnen.

Ich hatte zuerst ein junges Mädchen, das in Berlin lebte, Tanja heißen sollte und dass erst später erfahren würde, dass sie eine Hexe ist.

Das Internat war mir auch gleich am Anfang klar, da ich kurz vorher schon etwas anderes über das real existierende Internat auf Schloss Torgelow schreiben wollte. 

Leider kann ich nicht so ausführlich, ausschweifend und lang schreiben wie zum Beispiel Stephen King, obwohl ich das gerne tun würde. Doch ich kann nur schreiben, was mir in den Sinn kommt, und das ist meist atmosphärisch dicht, ohne Schnörkel und ohne seitenlange Beschreibungen. Schade, aber so ist es nun mal. Und so sind meine Werke auch meist sehr kurz und knapp, und ich habe auch etliche Kurzgeschichten bei Amazon im Angebot, aber ich glaube, dadurch sind sie nie langweilig. 

Dass Hexeninternat ein Erfolg wird, hätte ich wirklich nicht gedacht, auch weil das Vorgängerbuch Betacity ein sehr ähnlich schönes Cover hat, eine ausführlichere Liebesgeschichte enthält - verpackt in einen science fiction Roman - und das Buch floppt und fast gar nicht gekauft wird. Aber so ist das ja meistens. Ein Song landet auf Platz 1 der Charts, ein Film spielt Millionen im Kino ein, ein Buch ist erfolgreich, eins nicht.

 

Hexeninternat 2 habe ich begonnen, als Teil 1 in die Top 100 bei Amazon kam. Ich wusste noch nicht, was überhaupt in Teil 2 passieren sollte, aber ich hatte die Idee, ganz ähnlich wie in Teil 1 zu beginnen. In Teil 1 stürzt Tanja beim Eislaufen mit ihrer Freundin Oraya und ist sauer und gefrustet. In Teil 2 stürzt Tanja beim Handballspiel und ist sauer und gefrustet.


 

Schloss und Internat Torgelow am Torgelower See liegt etwa 6 Kilometer entfernt von der Stadt Waren an der Müritz. Noch einmal 6 oder 7 Kilometer weiter liegt, direkt an der Müritz,  der kleine Ort Klink mit der relativ großen  Müritzklinik. Warum ich das erwähne, verrate ich noch nicht.

       eigenes Foto. Die Müritz ist ein Riesensee, 18Km lang und 10Km breit!

           Waren, die Altstadt  und hinten die Müritz.. Kommerziell frei nutzbares Foto von pixabay.


 

Wie bin ich zu den Namen der Figuren gekommen?

Nun, meistens überlege ich kurz und dann fällt mir ein Name ein und ich finde ihn passend oder nicht. Manchmal recherchiere ich auch im Internet, wenn ich einen alten Namen brauche, einen thailändischen oder einen, den ein jetzt Fünfzigjähriger haben könnte. Da geht natürlich nicht Felix oder Leon. Aber allzu exotische Namen, wie es in manchen Büchern gerade Trend ist, nehme ich nicht. Ich schreibe von ziemlich normalen Menschen mit normalen Namen.

Tanja, die Hauptfigur, heißt wie eine ehemalige Freundin von mir. Ist schon lange her ...

Barbara heißt meine Schwägerin. Ihr Gebutrsname ist Jokisch und ihre (erwachsene) Tochter heißt Tanja ... (Ja! Echt!)

Oraya heißt die Schwester meiner Frau (beides Thais).

Simone, da hatte ich mal eine in meiner Klasse, auf die ich stand.

Peter hieß mein Vater.

Jennyfer, (Jennifer), ging in meine Schule und ich fand sie süß.

Trixi hieß meine rabeschwarze Katze, sie ist 17 Jahre alt geworden.

Adrian (Monk, die Serie mit dem pedantischen Ex-Polizisten, der jeden Fall löst).

Susi und Susa erinnern mich an die Autorenzwillinge Sue und Mo Twin.

Alex und Beate heißen Arbeitskollegen von mir.


 

Und hier ist (etwa) Seite 2 von Hexeninternat 2:

„Keine Sorge, ich habe Sportmedizin studiert und kenne mich aus. Da ist nichts gebrochen, du bist nur umgeknickt und hast das Gelenk überdehnt. Jetzt ist Kühlung wichtig, damit die Schwellung nicht zu groß wird. Aber ich kann dich auch ins Krankenhaus nach Waren fahren. Dort können sie deinen Fuß röntgen und feststellen, ob er vielleicht doch angebrochen ist.“
„Danke, das ist nicht nötig. Ich werde auf mein Zimmer gehen und den Fuß kühlen. Dann bin ich morgen wieder okay.“
„Bist du sicher?“, fragte Brauner nach und als Tanja heftig nickte, zuckte er die Schultern. „Na gut. Ja, lass dich von Tilla bringen und lege dich ein paar Stunden hin. Und kühle gut. Dann gibt es keine so starke Schwellung. Aber wenn du merkst, dass da mehr sein könnte, melde dich. Verstanden?“
Er schien vergessen zu haben, dass Tanja unter all den Hexen und Hexern im Internat auf Schloss Torgelow als Einzige eine Fähigkeit besaß, die ihr in der jetzigen Situation besser helfen konnte als der beste Arzt der Welt es vermocht hätte.
Tanja nickte und atmete tief durch. Die anderen Mädels standen in kleinen Grüppchen zusammen und tuschelten. Sie blickten nicht mehr zu ihr hin und warteten darauf, dass das Spiel weiterging. Hinten übten die Jungs bereits wieder, Bälle in den Korb zu werfen. Das Leben ging weiter.
„Ich hole unserer Sachen, dann geht’s los“, rief Tilla und lief schon zur Umkleide.
Bevor Tanja etwas gegen die Verletzung unternahm, wollte sie in ihrem Zimmer sein und Ruhe um sich haben, um sich konzentrieren zu können. Also humpelte sie mit Tillas Unterstützung den Weg zum Schloss, die breite Treppe hinauf und den Gang entlang, an dem Ahnenbilder längst verstorbener Schlossherren und -frauen hingen. Endlich sank sie mit einem Aufatmen auf ihr Bett. Vorher hatte sie die kleine Lampe auf dem Schreibtisch angeknipst. Es war Nachmittag, aber es wurde schon wieder dämmrig.
„Kann ich zusehen?“, fragte Tilla.
„Da gibt es nichts zu sehen, also ich meine, da passiert nichts, was man sehen könnte.“ Tanja dachte an Thomas, den Wachschützer und Fitnesskursleiter, den sie erst vor einer Woche geheilt hatte. Bei ihm hatte es einen optischen Effekt gegeben, da er äußerliche Verbrennungen von dem Angriff der Jäger davongetragen hatte. Doch wenn sie gleich ihre Zerrung im Fuß heilte, würde es nichts Sichtbares geben.
„Außerdem muss ich mich konzentrieren.“
Tilla verstand den Wink. „Na gut, dann gucke ich mal, wo Ron ist.“
Tanja schaute ihr dankbar nach. Sie war nicht sauer auf Tilla, weil sie sie überredet hatte, zum Handball mitzukommen, obwohl ihre Meinung von Sport ja feststand. Nein, sie war wütend auf sich selbst, weil sie sich so blöd angestellt hatte. Wenn sie in Zukunft das machen wollte, was sie vorhatte, musste sie wesentlich sportlicher werden. Sportlicher, schneller und stärker.


 

 

Die Kleinstadt Bernau bei Berlin und das dortige Hexendenkmal spielen ja in Teil 2 eine kleine Rolle, deshalb will ich hier ein paar Fotos bringen.

            

Hier sieht man die Stadtmauer und das Hernkerhaus. Klick auf Bild = Großansicht.

 

                

Neben dem Henkerhaus befindet sich das Denkmal der verfolgten und getöteten Hexen Bernaus. Alle 6 Fotos sind von mir. © Heiko Grießbach!

Auch in Teil 4 wird das Denkmal erwähnt. Tanja besucht es mit ... nun ja, einigen anderen.


Teil 2 ist da! Hexeninternat 2 - Tödlich Verletzt umfasst als Taschenbuch 162 Seiten.

                                  

 

Erschienen in der Nacht des 15.1.2015 sprang es von 0 auf Verkaufsrang 121 und war Aufsteiger des Tages Nummer 1.  Am 18. früh betrug der Rang Platz 85 der Top 100 und die ersten vier Rezis waren da, 3x5 und 1x4 Sterne, vielen DANK!

Bester Rang war tatsächlich Platz 7!! der Amazon Top 100 Kindle bezahlt.

Obwohl mich der Erfolg noch immer wundert, habe ich natürlich bereits an einem Teil 3 begonnen zu schreiben, es macht einfach Spaß, eine Geschichte zu entwickeln, etwas ins Leben zu rufen, das vorher noch nicht da war. Ich hoffe, Teil 3, der noch keinen Untertitel hat, wird länger und ebenso spannend und erfolgreich wie die Vorgänger.

 

Wie Teil 3 beginnt? Hier die ersten zwei Seiten, die evtl nochmal überarbeitet werden:

 

„Mist!“, rief Tanja laut und hätte beinahe das Queue mitten auf den Billardtisch geworfen. Gerade als sie zustoßen und mit der weißen Kugel die Sechs im Eckloch versenken wollte, hatte Alex, der dicht hinter ihr stand, sein „Hatschi!“ herausposaunt. Sie war so erschrocken, dass sie den Stoß verrissen hatte und die Kugel nur streifte.
„Verflixt und zugenäht! Musst du mich so erschrecken?“, fuhr sie ihren Freund an.
Die Zwillinge, mit denen sie das Doppelmatch bestritten, kicherten und betrachteten die weiße Kugel, die, sich drehend, ein kleines Stück über den grünen Filz taumelte.
Alex hob entschuldigend die Schultern und kramte in seiner Tasche nach einem Taschentuch. „Ich ...“
„Das kostet uns den Sieg! Vielen Dank!“
„Noch haben wir nicht verloren“, murmelte er.
Susi, die jetzt an der Reihe war und die Spitze ihres Queues mit Kreide abrieb, lachte. „Oh, ich denke schon. Das war’s für euch.“
Sie klemmte das Kreidestück zwischen Mittelfinger und Handfläche ein, spreizte Daumen und Zeigefinger und schoss mit ihrer imaginären Pistole auf Tanja, dann pustete sie den nicht vorhandenen Pulverrauch weg. „Hasta la vista, baby!“
Tanja verdrehte die Augen und stieß Alex an. „Halte gefälligst Abstand.“
Sie schaute ihn genauer an. Seine Augen und die Nase sahen gerötet aus. „Soll ich dich heilen?“
Alex schüttelte den Kopf. „Schon gut, es ist nur ein Schnupfen. Den muss man nicht heilen, der geht von allein wieder weg. Daran ist nur das Mistwetter schuld. Regen ende Mai, wo es jetzt so schön warm sein könnte.“
„Genau! Mir kribbelt es auch schon in der Nase.“ Susa zog ihren fein geschwungenen Nasenrücken kraus und zog sich den Hemdkragen enger um den Hals. Sie trug ein rot-schwarz kariertes Holzfällerhemd, dessen Klon Susi bekleidete. Nur, dass diese ihr Hemd nicht in die Jeans gesteckt hatte, um Alex und anderen zu helfen, sie von ihrer identisch aussehenden Zwillingsschwester zu unterscheiden. Tanja konnte das ja blind, sie wusste immer, wer von den beiden wer war. Aber eben nur sie.
Alex hatte es ausgesprochen: Seit Tagen fiel Regen und die Temperaturen waren - für den Wonnemonat Mai - viel zu tief. Der Regen war auch schuld daran, dass sie den Samstagnachmittag drinnen bei einem Billardturnier verbrachten und nicht am See in der Sonne lagen oder nach Waren zum Eisessen gefahren waren.
„Nun mach schon, geben wir es ihnen“, feuerte Susa ihre Schwester an.
Übertrieben langsam und grazil visierte Susi die weiße Kugel an und stieß zu. Sie erwischte die Dreierkugel nicht ganz mittig und ließ sie zum Loch rollen, wo sie haarscharf die Kante traf und abprallte.
„Verdammt, wie ist das denn passiert!“, fluchte sie.
Jetzt war es ihre Schwester, die die Augen verdrehte.
„Ha!“, rief Tanja und sah Alex mit vergnügt funkelnden Augen an. Schwungvoll warf sie ihre langen roten Locken nach hinten. „Jetzt kannst du ...“
Was Alex konnte, blieb ungesagt, da Tanjas Handy in diesem Moment in ihrer Gesäßtasche klingelte und vibrierte. Tanja hob die Augenbrauen. Es rief sie fast nie jemand im Internat an und wenn, dann waren es ihre Eltern. Doch mit ihnen hatte sie erst am Vortag telefoniert. Sie sah aufs Display: Unbekannter Teilnehmer.
Tanja drückte den Verbindungsknopf und meldete sich mit „Ja?“.
„Tanja? Gut, dass ich dich erreiche!“ Sunny, die Schuldirektorin und Internatsleiterin, klang aufgeregt.
„Ja. Was ist denn los?“ Tanja schaute auf und in die neugierigen Gesichter ihrer Mitspieler.

...


Tanja steht ja nicht so auf Sport, aber ihre Abneigung dagegen schwindet langsam. Was sie von Anfang an mochte und worin sie richtig gut ist, ist Bogenschießen.

                     

              

3 frei kommerziell nutzbare Fotos von pixabay.


Hexeninternat 3

 

trägt den Untertitel: Gefangen.

Tanja verschlägt es unfreiwillig in die Ostseeklinik suf der Insel Poel. http://www.ostseeklinik-poel.de/

                  

 

Die Insel liegt nördlich von Wismar in der Wismarer Bucht und gehört zu Mecklenburg Vorpommern. Mit dem Festland ist die kaum 10x6 Km große Insel durch eine Straßenbrücke verbunden. Die Klinik liegt im Norden, fast am Strand. 2500 Menschen leben in den paar Nestern dort, von denen gute 1000 in Kirchdorf wohnen. Touristen besuchen allerdings zu Tausenden die Insel.

Auf der Insel gibt es eine Webcam.


5 Tage nach erscheinen bei Amazon ist das eBook auf Platz 59 der Kindle Top 100 und hat schon drei Mal 5 Sterne. Inzwischen sind es 6x5 und 2x4 Sterne, bester Rang war Platz 13 am 10.3.2015.


 

Hexeninternat 4 ... Von vielen erhofft, von einigen nicht, die sagen, es muss auch mal Schluss sein und zuviel wird langweilig.  Ich bin noch am überlegen, ob ich einen Teil 4 schreibe, eine Idee habe ich noch nicht.

Aber dafür habe ich etwas anderes versucht, ein Experiment. :

 

Hexeninternat - Alex

Es ist kein Teil 4 sondern noch mal eine Aufwärmung der Teile 1-3, allerdings aus der Sicht von Alex, Tanjas Freund. Es gibt einiges Neues, aber auch vieles Bekanntes, nur diesmal aus seiner Sicht und mit seinen Gedanken im Hintergrund geschrieben. Der Schwerpunkt liegt diesmal mehr auf der Beziehung von Alex und Tanja, weniger auf Magie und Action, obwohl es dies auch geben wird. Man erfährt, wie er ins Internat kam, wie er Tanja zum ersten Mal sah, sie kennenlernte usw. Eine Weiterführung der Gesamtstory gibt es aber nicht und das Buch endet da, wo auch Teil 3 endet.

Ob das den Lesern gefallen wird, weiß ich nicht, man wird sehen. Das Buch erscheint Mitte/Ende März.

 

Nun ist es da.

Seit Freitag Abend (20.3.2015) bei Amazon, ist Alex nun einen Tag später bereits auf Platz 897 und hat 1x4 und 1x5 Sterne bekommen. Wahnsinn! Danke!

 

Hier der Anfang:

„So ein Mist!“, rief Alex laut, als der Stürmer den Ball abgeben musste. Er sah zu, wie zwei Spieler der Gegenmannschaft den Mann bedrängten und ihm keine andere Wahl blieb, als das Leder seinem Hintermann zuzuspielen. Jetzt ging er auch noch zu Boden. Die Schreie, Rufe und Pfiffe um Alex herum wurden lauter, während der rhythmische Spruch der fußballbegeisterten Menge: „Celle vor, noch ein Tor! Celle vor, noch ein Tor!“ ins Stocken geriet. Alex bekam einen Blick von seinem Vater zugeworfen, aus dem er herauslas, dass er ihm zustimmte, was das Wort Mist betraf, dass größere Schimpfworte von ihm aber nicht toleriert werden würden. Mist beschrieb die Situation sanft und treffend. Der Chor rief zwar: Celle vor, NOCH ein Tor, denn zweimal hatte die Heimmannschaft bereits das Runde in das Eckige gebracht, aber ihre Gegner, die Elf von Eintracht Braunschweig, die einfach besser spielten, konnten bereits vier Tore für sich verbuchen.
Alex schaute zur Uhr auf der Anzeigetafel des Günther-Volker-Stadions und winkte ab. „Es ist eh gelaufen, nur noch zwei Minuten Spielzeit. Wir haben verloren!“
„Ja, aber es war ein spannendes Spiel“, entgegnete sein alter Herr gut gelaunt. „Und dabeisein ist alles!“
Alex wusste damals noch nicht, dass er das letzte Mal mit seinem Vater bei einem Fußballspiel gewesen war und dass sich sein Leben bald von Grund auf ändern würde. Wochen später, genau zwei Monate vor seinem sechzehnten Geburtstag am zwanzigsten August, führten seine Eltern ein ernstes Gespräch mit ihm.
„Du wirst bald sechzehn, mein Junge“, begann sein Vater. Er sah mit seinen dunkelblauen Augen ernst vor sich auf den flachen Couchtisch und hatte die Beine übereinandergeschlagen. Eine Haltung, die Alex missfiel und die er schon viel zu häufig bei Frauen und Mädchen sehen musste. Ein Mann sollte nicht so dasitzen und sich das Wichtigste quetschen, das er besaß. Seine Mutter nickte zu den Worten seines Vaters, wie ein Huhn, das durch den Dreck watet und Körner sucht, während Vaters Hand ihr Knie tätschelte. Der Fernseher war einmal aus, was ein seltenes Ereignis darstellte und die Wichtigkeit der Situation hervorhob.
„Die neunte Klasse wirst du mit guten Noten abschließen, das wissen wir schon“, fuhr sein Vater fort. Sein ergrautes Haar lag ordentlich gekämmt auf dem Kopf, sein Kinn zeigte den grauen Schimmer der Bartstoppeln, die im Laufe des Tages nachgewachsen waren. Erste Schweißtröpfchen perlten auf seiner Stirn. Der Mann, der als Postbote Briefe und Pakete auslieferte, war es nicht gewohnt, Reden zu schwingen.
„Du bist intelligent und hast eine schnelle Auffassungsgabe. Du weißt auch, dass du eine ungewöhnliche Fähigkeit besitzt und dass wir Hexer sind. Du weißt, dass wir nicht darüber sprechen, was wir sind und was wir können und dass wir nicht allein sind. Es gibt Hexer und Hexen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Nur wollen deine Mutter und ich keinen Kontakt zu den anderen, die wie wir sind, sondern wir wollen normal und in Ruhe leben.“ Er warf Alex‘ Mutter einen Blick zu und sie lächelte ihn an.
Alex sah ebenfalls seine Mutter an und kniff die Augen zusammen. Er betrachtete ihr menschliches Gehirnmuster, sah dann das hexische seines Vaters an. Er überlegte, was dieses Gespräch sollte und worauf sein Alter hinaus wollte.
„Du bist jetzt alt genug und stehst vor der Entscheidung, wie du dein zukünftiges Leben führen sollst. Willst du dich intensiver mit der Materie des Hexischen beschäftigen oder lieber normal und menschlich leben? Bedenke dabei, dass es noch andere gibt, die Jäger, die in tödlichem Kampf mit den Hexern und Hexen liegen und wenn du deine Herkunft aufdeckst, wirst du in ständiger Gefahr leben müssen. Auch gibt es die WWWF, die World Wide Witch Foundation, die weltweite Hexenvereinigung, die dir Schutz geben kann. Viele arbeiten für die Organisation und kämpfen gegen die Jäger. Das alles ist deine alleinige Entscheidung, mein Sohn. Falls du dich zu deinem Wesen bekennen möchtest, so gibt es ein Internat, wo du die Schule beenden kannst, wo deinesgleichen lernen und wo sie ihre Fähigkeiten trainieren. Das Hexeninternat liegt im Schloss Torgelow, am Torgelower See, unweit der Müritz in Mecklenburg. Dort könnten wir dich hinschicken, wenn du es magst. Jetzt wollen wir dir alles sagen, was wir über Hexen, Jäger und die WWWF wissen. Und du musst dich entscheiden, was du willst und wie du leben willst.“
„Du kannst bis morgen alles bedenken und vor allem eine Nacht darüber schlafen“, sagte seine Mutter, fuhr sich über die dunklen Locken und schenkte ihm einen leicht unsicheren Blick. „Für mich war das alles, als es mir dein Vater das erste Mal erzählte, ein großer Schock und ich glaubte ihm kein Wort. Hexen und Magie, das klang für mich viel zu sehr wie Märchen, die man Kindern zum Einschlafen erzählt. Doch dein Vater überzeugte mich, dass es so etwas tatsächlich gibt. Für dich ist das einfacher, du weißt ja, dass du ein Hexer bist und kennst bereits deine Fähigkeit. Aber alles kennst du noch nicht, also hör‘ gut zu. Und dann schlafe bald und sage uns morgen deine Entscheidung.“
Für Alex‘ Geschmack machten seine Eltern viel zu viel Tamtam um die ganze Sache und dass er sich nun so plötzlich entscheiden sollte, fand er nicht so gut.

        

 

 


Hexeninternat 4 Im Schwarzwald

 

Hat 127 Seiten. Bester Rang bei Amazon war am 20.4.2015 mit Platz 17 der allgemeinen Top 100.

Der Anfang:

 

„So ein Mist!“, rief Tanja und starrte auf den Bildschirm ihres Notebooks. Sie klickte mehrmals mit der Maus, hieb auf diverse Tasten, doch es passierte - nichts! Selbst mit dem Affengriff ließ sich nicht der Taskmanager aufrufen, die Anzeige des Bildschirms veränderte sich nicht. Eben hatte sie noch die Mail von Alex gelesen, in der er ihr vom Schulcomputer aus schrieb, wie sehr er sie vermisste und liebte und nun ging nichts mehr. Da half nur noch ein langer Druck auf die Ein- und Ausschalttaste. Der Monitor wurde dunkel und Tanja klappte das Gerät zu. Sie hoffte, dass durch das gewaltsame Ausschalten keine Daten verloren gingen, andererseits hatte sie den Computer erst eine gute Woche und noch kaum persönliche Daten darauf abgespeichert.
Versonnen schaute sie aus dem weit geöffneten Fenster, unter dem der Schreibtisch stand, an dem sie saß. Zwei Wochen lag jetzt ihr sechzehnter Geburtstag zurück, an dem ihr Alex das schönste Geschenk gemacht hatte, das er machen konnte. Obwohl ja eher sie ihm das schönste und größte Geschenk gemacht hatte, das ein Mädchen einem Jungen geben konnte, sinnierte sie. Schließlich verlor Frau nur einmal im Leben ihre Unschuld ...

       

 

 

Hexeninternat 5

„Verdammter Mist!“, rief Tanja und ließ den Bogen sinken. Etwas erschrocken, wütend und nicht zuletzt auch genervt, strich sie sich die roten Locken aus dem Gesicht und atmete tief durch. Ihr Pfeil hatte den Gegner, einen Jäger, voll in den Kopf getroffen. Die Metallspitze war durch die Stirn eingedrungen und steckte jetzt tief im Haupt des anvisierten Ziels.

                

 

Am Mittwoch, 24. 6. 2015 stieg das eBook gleich mit Platz 694 bei Amazon ein und war Donnerstag abend Platz 560 oder so ähnlich. Unglaublich!

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich noch mehr Infos und Fotos hier bringen soll, schreibt mir ne Mail oder ins Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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